Dumm oder was?-Stadtbahnersatz

Alles rund um die S-Bahn Hamburg (Betreiber: DB Regio AG)
Wilmersdorfer
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Re: Dumm oder was?-Stadtbahnersatz

Beitragvon Wilmersdorfer » Samstag 23. Februar 2013, 12:47

In Hamburg gibt es ganze Stadtteile (!), die auf dem Bus angewiesen sind! Diese sind staendig ueberfuellt. Und da uns das Oel irgendwann ausgeht, brauchen wir eine Alternative zum Auto. Denn es gibt den Schienenbonus: Haeufig gab es nach einer Umstellung von Busbetrieb auf Trambetrieb grosse Fahrgastgewinne. Ein Bus ist fuer Autofahrer ein reizloses Verkehrsmittel, anders als bei Schienenfahrzeugen.
Und eine Strassenbahn ist zwar teuer, aber auch wirtschaftlicher. Denn eine Strassenbahn ist viel schneller als ein Bus, wenn es auf "besonderem Bahnkoerper" faehrt. Weniger Fahrzeuge sind notwendig. Auch haben Schienenfahrzeuge, auch wenn sie teuer sind, eine deutlich laengere Lebenserwartung als ein Bus. Waehrend ein Schienenfahrzeug eine ca. 50 Jahre Lebenserwartung hat, sind es beim Bus nur ca. 15 Jahre. Und eine Strassenbahn faehrt elektrisch, das ist billiger als Diesel. Und eine Strassenbahnstrecke kostet ein Bruchteil von U-Bahnstrecken. Und auch die Unterhaltung (Aufzuege, Beleuchtung, Rolltreppen sind nicht notwendig) ist deutlich guenstiger als bei U-Bahnen- wirtschaftlicher geht es nicht.
Es ist doch ein verkehrspolitischer Skandal, dass Steilshoop (http://de.wikipedia.org/wiki/Hamburg-Steilshoop), ein Stadtteil,der ab 1969 entstanden ist, noch immer nur Busse (!) hat. Und eine Strassenbahn wertet auch die Bereiche auf,wo sie langfaehrt.
einen schönen Tag wünscht der Wilmersdorfer

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Re: Dumm oder was?-Stadtbahnersatz

Beitragvon MorrisK » Samstag 23. Februar 2013, 13:38

Es gibt ganze Städte, welche als einziges innerörtliches, öffentliches Verkehrsmittel nur den Bus haben. Ein Beispiel wäre Hildesheim. Hildesheim hat knapp über 100.000 Einwohner und ist damit eine Großstadt (wie lange noch, sei mal dahingestellt. Es gibt eine Prognose nach der es dann 2015 schon vorbei wäre mit der Großstadt. Aber wahrscheinlich wird dann wieder irgendein Dorf eingemeindet).
Hildesheim ist aber ganz sicher nicht die einzige Großstadt in Deutschland, die nur den Bus haben.
Warum soll es also nun ein verkehrspolitisches Skandal sein, wenn ein Stadtteil einer Großstadt nur Busse hat :?:

Und ich sage es gern noch einmal extra für dich:
Wenn kein Geld da ist, kann man einfach nix bauen. Da kann der Nutzen noch so groß sein :!:
Wo soll das Geld denn herkommen :?:



Anmerkung 1:
Hildesheim hatte mal eine Straßenbahn. Man könnte auch fast sagen zwei. Es gab die innerstädtische Straßenbahn, die es von 1905 bis 1945 gab (nach dem 2. WK war von der nix oder zumindest nicht mehr viel übrig geblieben). Dann gab es noch eine Überlandstraßenbahn, welche vor 1905 von Hannover über Sarstedt nach Hi kam. Diese fuhr bis 1958 (die "Rote 11"). 1958 wurde sie nach Sarstedt zurückgezogen, weil sie dem Ausbau der B6 im weg war :roll:
Bis Sarstedt fährt sie bis heute alle 20 Minuten als Linie 1.

Anmerkung 2:
Ich bin prinzipiell immer für den Ausbau vom ÖPNV, speziell vom schienengebundenem ÖPNV :!:
Ich finde auch blöd, wenn man nur den Bus hat, eben weil der nicht so attraktiv ist wie z.B. eine Tram.
Man muss es allerdings realistisch sehen und meiner Meinung nach nicht unnötig dramatisieren.

Was auch klar ist:
Da Öl tuerer werden wird, weil komplizierter und teuerer in der Förderung, muss man sich schon irgendwann zwangsweise was überlegen müssen, wie man sich dem Problem stellt bzw. was man dagegen unternehmen kann. Das sollte schon besser heute als morgen geschehen.
beste Grüße, Morris

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Re: Dumm oder was?-Stadtbahnersatz

Beitragvon Shutterspeed » Samstag 23. Februar 2013, 16:13

Ich fahre oft mit der Straßenbahn und wenn sie einmal durch Busse ersetzt wird, ist man deutlich länger unterwegs. Es wäre "wirtschaftlich" und für die kommenden Generationen in Zeiten des Klimawandels von Bedeutung, wenn man erneuerbare Energien vorantreibt, als nur permanent auf´s Öl zu bauen. Das bedeutet, dass schienengebundene Fahrzeuge den Vorzug erhalten sollten. Man denkt, wenn es um die Finanzierung von wirklich wichtigen zukunftsweisenden Projekten geht, nur von der Tapete bis zur Wand.
Es gibt eine wahre Verschwendungssucht, wenn es um die Interessen der Lobbyisten geht. Da wird nicht gespart, denn die Einflussnahme auf die Politik ist enorm und die Entscheidungen, die vermeintlich von der Regierung getroffen werden, sind von Wirtschaftsbossen gesteuert worden. Sie haben eine Fülle von Druckmitteln. Wen interessiert es da noch, wenn in irgendeiner Stadt das Geld fehlt und der ÖPNV mangelnde Beachtung findet - ja sogar nur noch Flickwerk ist an Stelle einer umweltfreundlichen Gesamtlösung.
Wenn wir von einem Skandal reden wollen, so könnten wir zum Beispiel darüber reden, dass "Gigaliner" (Dreckschleudern) im Trend liegen und die Infrastruktur der Bahn nicht die dringend notwendige Verbesserung (z.B. Betuwelinie) erfährt. Geld für einen funktionierenden ÖPNV in unseren Städten ist vorhanden. Es befindet sich nur in den falschen Händen und genau das wird sich rächen. Die Fehler von heute, sind das Leid der nachfolgenden Generationen.
Da kommt der Grundgedanke vom Kapital zum tragen. Heute geht´s mir gut und nach mir die Sintflut. Schöne Aussichten für alle, die vor kurzem oder in nächster Zeit Vater/Mutter sind oder werden.
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Re: Dumm oder was?-Stadtbahnersatz

Beitragvon Wilmersdorfer » Samstag 23. Februar 2013, 17:11

einen schönen Tag wünscht der Wilmersdorfer

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Re: Dumm oder was?-Stadtbahnersatz

Beitragvon MorrisK » Samstag 23. Februar 2013, 18:16

@Shutterspeed:
Ich bin auch lieber mit der Straßenbahn unterwegs als mit dem Bus.
Zu dem Rest kann ich nur sagen: Leider :evil:

@Wilmersdorfer:
Ich hab nie bezweifelt, dass Hamburg eine Stadtbahn braucht.
Ich rechne aber auch nicht mit einer Umsetzung oder Planung in näherer Zukunft. Jedenfalls nicht mit Olaf Scholz als Bürgermeister :roll:
beste Grüße, Morris

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Re: Dumm oder was?-Stadtbahnersatz

Beitragvon Wilmersdorfer » Samstag 23. Februar 2013, 20:45

Hoffentlich wird Olaf Scholz 2016 abgewaehlt.
Ist die CDU fuer die Tram (jawohl, Tram, und nicht Stadtbahn!) oder dagegen?
einen schönen Tag wünscht der Wilmersdorfer

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Re: Dumm oder was?-Stadtbahnersatz

Beitragvon Ruhrpottfahrer » Samstag 23. Februar 2013, 21:04

Wilmersdorfer hat geschrieben:Hoffentlich wird Olaf Scholz 2016 abgewaehlt.
Ist die CDU fuer die Tram (jawohl, Tram, und nicht Stadtbahn!) oder dagegen?


Auffällig an deinen Antworten ist die Tatsache daß immer nur deine Vorschläge das Nonplusultra sind, daß du keine direkten Gegenvorschläge bzw. konkreten Gegenargumente annimmst und einfach nur stur darauf pochst, daß die Strab ein Allheimittel ist.

Tatsache 1:
Strabs sind im Bau erstmal richtig teuer! Im Vergleich zu einem Bus, der wird gekauft und darf fahren- fertig! Strabs müssen für das VU passend gebaut werden, denn jede Stadt hat da so ihre Eigenheiten in Sachen Infrastruktur.
Tatsache 2:
Wir leben in einem Autolobbyland! Solange die Politiker derart am Nabel der Autoindustrie hängen und davon abhängig sind und sich davon beeinflussen lassen, wird das nix mit ÖPNV.
Tatsache 3:
Es ist kein Geld dafür da! Mit ein Grund ist Tatsache 2! Und selbst da wird an den falschen Enden gespart.
Tatsache 4:
DU bist unbelehrbar, Wilmersdorfer. DU nimmst keinen Rat an und läßt keine Meinung gelten! Du gehst auf konkrete Vorwürfe nicht ein! DAS ist schlecht und bringt nix.
Denn deinen ganzen Phantasien sind Hirngespinste!


Solange die Politiker nicht erkennen wollen (oder dürfen) daß ÖPNV auf der Schiene praktizierter Umweltschutz, kostengünstig und sehr effektiv sein kann, solange werden wir mit Bussen rumfahren die teilweise echte Dreckschleudern sind und uns wundern warum jedes Jahr die Fahrpreise steigen.
Sicherlich gibt es Städte die aus gewachsenen Strukturen heraus keine Strab haben oder keine mehr haben. Es gibt Städte wie z.B Wuppertal und Hagen, die würden meiner Meinung nach heute mit Strab gar nicht mehr funktionieren!
Und dein Argument mit dem Stadtteil zieht auch nicht! Denn ich komme aus Kettwig. Über 20.000 Einwohner und dichtes Wohngebiet. Anbindung? Busse nach E-Werden alle 30 Minuten, Heiligenhaus mehr oder weniger stündlich, Mülheim-Ruhr stündlich und Essen Mitte alle 20 Minuten mit einer Fahrzeit von rund 1 Stunde inkl. Umstieg. Alternative nach Essen Hbf ist die S-Bahn S6 im 20 Minuten takt unter der Woche.
Das reicht durchaus! Eine Strab? Nö, braucht keiner. Ist geographisch auch unsinnig. Und gleiches gilt auch in Hamburg, nur weil Teile der Stadt per Schiene erreichbar sind, muss da nicht überall so sein!

Fazit: Schienennahverkehr in Form von Strab muss bezahlt werden. Dafür haben die Städte derzeit aus verschiedenen, meist politisch zu verantwortenden Gründen, kein Geld. Dank Autolobbyismus auch kein Wunder.
Also kannst du weiter phantasieren und planen, ernst kann man dich damit echt nicht mehr nehmen.


Gruß

Eric
Frauen behandelt man am besten wie Diamanten, man trägt sie mit Fassung :)

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Re: Dumm oder was?-Stadtbahnersatz

Beitragvon Shutterspeed » Samstag 23. Februar 2013, 22:36

Es dürfte jeden klar sein, dass es unmöglich ist, den ÖPNV so zu strukturieren, dass jeder zufrieden ist. Das individuelle Bedürfnis und das allgemeine Interesse findet selten einen gemeinsamen Nenner. Ich kenne die Verhältnisse in Hamburg nicht, weiß aber, dass es einige Essener Stadtteile gibt, die ohne Strab auskommen. Nicht nur Kettwig. Da wäre das ehemalige Netz in Essen Steele zu nennen. Nur am Bahnhof Steele enden die Linien 103 und 109. Die Bahnen, die früher im Ortskern fuhren, sind ersatzlos gestrichen worden. Essen Kupferdreh, oder Essen Überruhr...bei den Steigungen einfach nicht zu realisieren und in diesen Orten haben 9 von 10 Leuten ein Auto. Die Randbereiche hätten ein Fahrgastaufkommen, wo ein VW Bulli reichen würde.
Dem Individualverkehr das Wasser durch attraktive Angebote abzugraben, ist ein enorm schwieriges Unterfangen, dass viel mit der Bequemlichkeit derer zu tun hat, die den PKW nutzen. Ich stelle immer wieder fest, dass Vater, Mutter, Tochter u.s.w. alle ihr eigenes Fahrzeug haben. Denen ist´s völlig egal, ob es eine Strab oder einen Bus gibt. Da gibt es noch sehr sehr viel Überzeugungsarbeit zu leisten, wenn man diese Leute auf den ÖPNV ziehen will. Strablinien wie die 105, die von Essen Rellinghausen bis nach Frintrop fahren, durchqueren dichtbesiedelten Raum und schaffen viele Leute weg, die dem Chaos in der City entfliehen wollen.

Man muss sich sehr genau überlegen, wo der Einsatz einer Strab Sinn macht. Wieviele Leute werden eine Strab nutzen, wie hoch wird das zu erwartende Fahrgastaufkommen sein? Ist eine Trassenführung technisch zu realisieren. Die Höhenunterschiede sind teilweise enorm. Die Technik um Busse "elektrisch" fahren zu lassen gibt es, wird aber als mangelhaft beschrieben. Warum? Man macht sich nicht die Mühe in eine Innovation zu investieren, wo die konventionelle Technik "ausgereift" ist und vor allem Geld bringt. Wenn man den Treibstoffverbrauch der EVAG auf einen Monat gesehen ausrechnet, fragt man sich, warum hier mit "Klimafreundlichkeit" geworben wird. Leider hat der Mensch die Eigenschaft erst zu handeln, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Warnende Stimmen im Vorfeld sind wie Schall und Rauch. Die Zukunft des ÖPNV - in Stadtteilen (Siedlungsraum) oder im Randbereich ist eine große Herausforderung, die an die Fragen der Energiegewinnung gekoppelt ist. Man sieht schon hier in unserem "kleinen Forum", wie die Meinungen auseinander gehen. Wie schafft man es nun, das Thema "umweltverträgliche Mobilität" - denn wir müssen uns ja bewegen können - im ganzen Land so zu verfestigen, dass der Weg in eine allseits sinnvolle Zukunft geht? Daran werden sich noch viele Menschen die Zähne ausbeissen.

Hier ein Beispiel für Veränderungen. Die erste und letzte Überruhrer Strab. Ersetzt durch die Züge (zunächst Dampflok, dann Großdiesel und jetzt das ET-Zeitalter). Hier ist ein Bild, dass seine 80 Jahre auf dem Buckel hat. Niemand von uns weiß, wie wir 2030 fahren werden - egal ob Hamburg, Essen oder München. Wohin entwickelt sich der ÖPNV...das wussten die Fahrgäste der alten Strab nach Neviges so wenig, wie wir heute. Hier steht die Politik, die Industrie (in allen Formen und Farben) und der Natur- und Umweltschutz vor einer extremen Herausforderung...wie auch immer das ausgehen wird...hoffentlich gut :!:

Was sind 80 Jahre, wenn man sich die Schnelligkeit der Entwicklung und ihre (teilweise aktuellen) Folgen vor Augen führt :?:

Bild

Bevor ich hier zum Abschluss komme: Die Diskussion ist gut, macht Sinn, kann auf das ganze Land übertragen werden, sollte in der Öffentlichkeit kein Ende finden...aber wir müssen hier auch im Umgang untereinander wissen, dass wir hier nicht den Stein der Weisen finden werden. Man könnte noch viel mehr dazu schreiben, aber ich habe hier zunächst mal mein Pulver verschossen......
Bild

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Re: Dumm oder was?-Stadtbahnersatz

Beitragvon Wilmersdorfer » Samstag 2. März 2013, 12:38

Ich finde, dass der vorgeschlagene Takt der "Stadtbahn" im ersten Bauabschnitt viel zu gering ist. Bei einem 10-Min-Takt tagsueber fuer Steilshoop und Bramfeld sehe ich schwarz. Es sollte von Montag bis Samstag ein 5-Min-Takt geben, in der HVZ, wo ein 5-Min-Takt vorgesehen ist, noch dichter.
Und die geplante "Stadtbahn" wird auf der "Grindel-Achse" keine Chance haben. Die Buslinie 5, meistbenutzte Buslinie Europas (!) hat 60.000 Fahrgaeste pro Tag. Die Strassenbahnlinie 4 in Berlin hat 40.000 pro Tag, ich fahre sehr haeufig mit ihr, und viel mehr Fahrgaeste kann sie nicht mehr aufnehmen, besonders in der HVZ, wo sie im 3-Min-Takt faehrt. Und wenn man die Buslinie 5 auf Tram umstellt, werden noch mehr Leute die Strecke nehmen. Denn es gibt den Begriff Schienenbonus: http://de.wikipedia.org/wiki/Schienenbo ... ehrsmittel
Es werden also eine Reihe von Fahrgaesten hinzukommen. Mit 80.000 bis 100.000 am Tag sollte man rechnen. Deswegen sollte man sie als U5 bauen. Nicht als Abzweig der U1, sondern als eigenstaendige Linie von Hauptbahnhof nach Gross Borstel. Man koennte bis Siemersplatz die U5 entlang der Buslinie 5 bauen und dann in Gross Borstel enden lassen.
Der Neubau der Flughafen-S-Bahn ab Ohlsdorf war meiner Meinung nach ein Fehler. Man haette eine U5 nach Fuhlsbuttel Nord (U1) ueber Flughafen bauen sollen. Die S1 vollstaendig nach Poppenbuettel fuehren sollen, die U1 unveraendert in Norderst. M. enden lassen sollen. Dazu die Alsternordbahn und die Strecke Ulzburg Sued - Neumuenster mit Stromschiene elektrifizieren sollen und eine S-Bahn nach Neumuenster einrichten sollen, die zwischen Norderstedt Mitte und Ohlsdorf nicht haelt.
Aber jetzt waere es sinnvoll, die Flughafen-S-Bahn nach Norderstedt zu verlaengern und dann weiter nach Neumuenster ueber Kaltenkirchen. Die U1 Norderstedt - Ohlsdorf wird an Bedeutung verlieren, wird troztdem betrieben. Die Strecke Poppenbuettel - Ohlsdorf koennte man in die U1 integrieren. Waere ein Lueckenschluss der U5 zum Flughafen sinnvoll, wenn die S1 ueber den Flughafen hinaus in Richtung Norden verlaengert wird? Hauptgedanke ist neben einer besseren Anbindung des Flughafens vor allem der Lueckenschluss.

Glaubt ihr, die Strassenbahn auf der Grindel-Achse wird ausreichen? Koennte man sie durch bestimmte Massnahmen entlasten?
einen schönen Tag wünscht der Wilmersdorfer

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Re: Dumm oder was?-Stadtbahnersatz

Beitragvon Georg_OB » Samstag 2. März 2013, 14:39

Wilmersdorfer hat geschrieben:Ich finde den Namen "Stadtbahn" fuer die neue Tram sehr unpassend. Denn S-Bahnen und U-Bahnen sind auch Stadtbahnen-Bahn der Stadt. Die Tram waer nicht das wichtigste Verkehrsmittel, sodas dieser Name sehr sinnlos ist.
Man sollte das Verkehrsmittel lieber Tram nennen.
Hallo,
im Ruhrgebiet wurde der Begriff "Stadtbahn" in den 60er Jahren in Umlauf gebracht um diese gegenüber den normalen Straßenbahnen abzuheben. Die wichtigsten Neuerungen der Idee waren aus meiner Sicht:

- kreuzungsfreier Streckenverlauf, in den Innenstädten primär unterirdisch, in der Peripherie auch oberirdisch, aber möglichst getrennt vom Individualverkehr

- Einstieg ohne Treppen mit Bahnsteigen auf gleicher Flurhöhe der Fahrzeuge.

Ob man das mit Hochflur- oder Niederflurbahnen macht, ist meiner Ansicht nach zweitrangig. Im Prinzip ist auch die Spurbreite egal, wobei die Aufenthaltsqualität in Normalspurbahnen in der Regel höher ist.

Hier eine Übersicht über die Entwicklung des Stadtbahngedankens im Ruhrgebiet:
http://de.wikipedia.org/wiki/Stadtbahn_Rhein-Ruhr

Wilmersdorfer hat geschrieben:Und man sollte lieber 25 anstatt 30 Meter lange Fahrzeuge bestellen. Denn die maximale Tram-Laenge betraegt auf der Strasse 75 Meter, in Dreifachtraktion wuerde man die Kapazitaeten gut ausnutzen.
Die scharfe Verurteilung dieser Idee durch Eric kann ich nicht teilen, da es z.B. in Köln ähnliche Überlegungen zur Dreifachtraktion gibt, allerdings nicht mit 75 Meter sondern 90-m-Länge. Demnächst soll es dazu eine Machbarkeitsstudie geben (allerdings nur eine unter vielen Überlegungen):
http://www.ksta.de/koeln-uebersicht/kvb ... 48584.html

Wilmersdorfer hat geschrieben:...Es werden also eine Reihe von Fahrgaesten hinzukommen. Mit 80.000 bis 100.000 am Tag sollte man rechnen. Deswegen sollte man sie als U5 bauen. Nicht als Abzweig der U1, sondern als eigenstaendige Linie von Hauptbahnhof nach Gross Borstel. Man koennte bis Siemersplatz die U5 entlang der Buslinie 5 bauen und dann in Gross Borstel enden lassen.
Das ist natürlich bekannt. Bei einem aktuellen Beispiel aus München wurden die für 2015 prognostizierten Zahlen schon in diesem Jahr erreicht:

http://www.münchen-24.com/index.php?site=news&news_ID=14571&metanewstitel=M%FCnchen-Bogenhausen:-Tram-nach-St.-Emmeram-ein-voller-Erfolg
(keine Ahnung warum der direkte Link nicht funktioniert??!!??)

Der Zeitgeist weht natürlich im Moment mehr in Richtung oberirdischer Bahn, da viele Städte unter den Kosten für ihr U-Bahnnetz ächzen. Und die Fahrgäste sind schneller in der Bahn und wieder raus. Aber wie alles hat das mindestens zwei Seiten.

Man muss ja sehen, dass das Vorbild für viele Neugründungen von Straßenbahnsystemen gerade eine Kehrtwende vollzieht. Gemeint ist das Karlsruher Modell. Genauer nicht der Tram-Train Aspekt, sondern die oberirdische Führung aller Linien.

Aufgrund des eigenen Erfolges hat sich ja die bisherige reine oberirdische Führung als Hemmschuh erwiesen. Wegen der kreuzenden Linien und der kreuzenden Fußgänger, so wie teilweise auch des Individualverkehrs waren langsam die Kapazitätsgrenzen erreicht. So baut man nun an einer teilweise Untertunnelung der Innenstadt, da man so eine höhere Zugfolge erreichen kann.

Meine Meinung zu der Frage wäre: Wenn der Platz für eine getrennte Führung vom Indivualverkehr ausreicht, dann kann man es erstmal oberirdisch versuchen. In die Erde gehen kann man immer noch...

MorrisK hat geschrieben:Und ich sage es gern noch einmal extra für dich:
Wenn kein Geld da ist, kann man einfach nix bauen. Da kann der Nutzen noch so groß sein :!:
Wo soll das Geld denn herkommen :?:
Diese honorige Maxime in allen Ehren. Aber in dem Link in wilmerdorfers Beitrag ist zu lesen, dass Hamburg stattdessen ein Busbeschleunigungsprogramm von 259 Millionen auflegen will. Dafür kann man oberirdisch eine Straßenbahn von 8-12 Kilometer Länge bauen. Oder evtl. noch länger!!!

Grüße aus dem Ruhrgebiet, wo man von solchen Summen schon lange nichts mehr hört...

Georg

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Re: Dumm oder was?-Stadtbahnersatz

Beitragvon Wilmersdorfer » Samstag 2. März 2013, 16:34

Ich faende eine Strassenbahn auf der Grindel-Achse auch besser als eine U-Bahn. Denn einerseits wuerde die U5 parallel zu U2 verlaufen. Nienburg hat die U-Bahn schon, nur, dass sie einen Bogen um die Grindel-Achse macht. Eine Strassenbahn waere nicht nur wirtschaftlicher, sondern koennte auch am A-Bahnhof Burgwedel und am U-Bahnhof Fuhlsbuettel Nord ueber S-Bahnhof Flughafen und Gross Borstel. Man haette da zwei verzweigte Linien. U-bahnwuerdig waere die U5 ab Siemersplatz nicht mehr. Es wuerden gebrochene Verkehre entstehen. Auch wuerde eine Tram die Grindel-Achse deutlich besser erschliessen.
Aber die Buslinie 5 hat so viele Fahrgastzahlen, dass eine Strassenbahn warscheinlich auch ueberfordert sein wird, befuerchte ich.
Zum Vergleich: Die Strassenbahnlinie 1 aus Lyon hat pro Tag 67.000 Fahrgaeste pro Tag. Sie faehrt mit 30 Meter langen Strassenbahnwagen. In der HVZ im 2-Min-Takt, in der NVZ im 5-Min-Takt und in der SVZ im 8-Min-Takt. Genau sind die Takte nicht, sie aendern sich immer. Sie ist zur HVZ schon sehr voll, wenn der der Taktabstand gross ist. Aber ein Viehtransport wie auf der Buslinie 5 in Hamburg ist das nicht.
Man wird bei einer Strassenbahn auf der Grindel-Achse dafuer sorgen muessen, dass die Tram zuverlaessig faehrt und die Takte moeglichst gleich sind. Aber da es eine relativ grade Streckenfuehrung ist, sollte sie nicht allzu unzuverlaessig sein. Die Strassenbahnlinie 1 aus Lyon hat eine kurvenreiche, ungrade Streckenfuehrung.
Die Hamburger Strassenbahnwagen sollten 37,5 Meter lang sein, damit sie in Doppeltraktion die maximale Laenge ausnutzen koennen. Denn die "Stadetbahn" wird in der Lage sein muessen, viele Fahrgaeste aufzunehmen.
Die U-Bahn Bochum besteht aus einer Linie mit 85.000 taeglichen Fahrgaesten. Sie faehrt aber mit strassenbahnaehnlichen Fahrzeugen, die in Doppeltraktion 60 m lang ist. Sie faehrt tagsueber im 5-Min-Takt. Weiss jemand von euch, ob die U35 meistens voll ist oder nicht?
einen schönen Tag wünscht der Wilmersdorfer

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Re: Dumm oder was?-Stadtbahnersatz

Beitragvon toto89* » Samstag 2. März 2013, 17:13

Erstmal finde ich, dass man hier nicht über ein Betriebskonzept der Stadtbahn diskutieren muss, wenn sie nichteinmal existiert. Ich denke mal, dass es irgendwelche Gründe hat, so wie es geplant ist.

Was deine Grindel-U-Bahn betrifft: Sicherlich eine ganz nette Idee. Aber leider unbezahlbar. Ich denke schon, dass man mit einer Straßenbahn solche Massen transportieren kann. Vielleicht wäre das keine Optimallösung, aber wie schon irgendjemandes Signatur sagt "eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn"; zumal noch nichtmal eine Straßenbahn irgendwie in Aussicht steht.

Die AKN mit Stromschiene elektrifizieren? Die AKN ist für ihre vielen Bahnübergänge berüchtigt. Wenn überhaupt, dann wird das mit Oberleitung elektrifiziert. Für die S21 ist ja auch so ein Zweisystem-Konzept wie auf der S3 geplant. Wenn du dir mal die Strecke anschaust, wird dir auch klar, dass eine Elektrifizierung per Stromschiene verdammt teuer würde.

Eine S-Bahn von Ohlsdorf über Norderstedt nach Ulzburg? Der war gut. Bis Ochsenzoll könnte man zwar die Trasse der alten Langenhorner Güterbahn benutzen, aber sehr vertrauenserweckend sieht die für mich auch nicht mehr aus. Das würde also sicherlich teuer werden. Die Trasse geht aber nur bis Ochsenzoll. Zwischen Ochsenzoll und Norderstedt Mitte kommt besiedeltes Gebiet. Da müsste man also einen Tunnel bauen, man könnte erst hinter Garstedt (neben der U1) wieder auftauchen, und, da dort wahrscheinlich keine Bauvorleistungen sind, müsste man als kleines Gimmick den Bahnhof Norderstedt Mitte aufwendig umbauen, damit da diese S-Bahn einfädeln kann. Dann müsste man die ANB-Strecke noch umbauen. Es kommen einige Bahnübergänge. Da müsste man dann Brücken bauen, einige schwach frequentierte Haltepunkte, wie Meeschensee, müsste man so umbauen, dass es dort Unterführungen gibt... Das würde alles sehr ins Geld gehen, und der Nutzen wäre zweifelhaft. Für Norderstedt reicht die U1, und die Friedrichsgaber müssen sich halt mit der ANB zufrieden geben. Ulzburg kriegt die S21, und dann passt das auch.

Was ich mir für Norderstedt wünschen würde, wäre eine bessere Anbindung nach Kiel und Lübeck. Wenn die S21 nach Ulzburg kommt, dann könnte man den Restverkehr auf der AKN so organisieren, dass es eine Linie von Norderstedt Mitte über Neumünster nach Kiel gibt; dazu sollte man die Strecke mit Oberleitung elektrifizieren. Das halte ich für machbar. Die A3 würd ich wie jetzt auch fahren lassen; und ich würde mir eine Schnellbusverbindung nach Ahrensburg wünschen; so viel dazu.

Eine S-Bahn nach Neumünster? Wenn ich von Norderstedt Mitte aus nach Neumünster eine Stunde lang mit der S-Bahn fahren soll, dann fahr ich lieber gleich Auto.

Also, insgesamt meinst du es ja wirklich gut mit Hamburg, und ich habe mir auch schon so ähnliche Gedanken wie du gemacht, aber für die meisten Sachen ist einfach nicht so der Bedarf, und google Earth verrät dir auch nicht immer, wo da Bedarf besteht ;)

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Re: Dumm oder was?-Stadtbahnersatz

Beitragvon Georg_OB » Samstag 2. März 2013, 17:47

Wilmersdorfer hat geschrieben:Die U-Bahn Bochum besteht aus einer Linie mit 85.000 taeglichen Fahrgaesten. Sie faehrt aber mit strassenbahnaehnlichen Fahrzeugen, die in Doppeltraktion 60 m lang ist. Sie faehrt tagsueber im 5-Min-Takt. Weiss jemand von euch, ob die U35 meistens voll ist oder nicht?
Der Takt wurde im Oktober 2011 auf 3:3:6 in der Zeit von 6:00h bis 9:30h erhöht:
http://www.bogestra.de/news-liste/news/ ... eiten.html

Bin zwar die U35 schon ewig nicht mehr in der HVZ gefahren, aber in der Vorlesungszeit ist sie wohl immer rappelvoll, wie man hier lesen kann:
http://www.derwesten.de/staedte/bochum/ ... 43261.html
Vor dem 3:3:6 Takt wurden regelmäßig Entlastungsbusse eingesetzt. Ob die heute noch nötig sind, weiß ich nicht.

Was allerdings klar ist, nach der U-Bahnstation Waldring wird die U35 oberirdisch geführt und schafft trotz vier Kreuzungen mit dem Individualverkehr diese Leistung. Der Abschnitt Hbf bis Ruhr-Uni ist der Teil mit den meisten Fahrgästen, weil unter anderem auch noch mind. 1 Schule an der Strecke liegt.

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Re: Dumm oder was?-Stadtbahnersatz

Beitragvon Wilmersdorfer » Samstag 2. März 2013, 18:27

Die Flughafen-S-Bahn soll im Tunnel nach Norderstedt und dann ueber die Alsternordbahn weiter nach Norden fahren.
Wenn die einzige U-Bahnlinie in Bochum mit 85.000 Fahrgaesten pro Tag und mit 3-5-Min-Takt rappelvoll ist, dann koennte eine Strassenbahn auf der Grindel-Achse etwas unterdiomensioniert sein.
einen schönen Tag wünscht der Wilmersdorfer

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Re: Dumm oder was?-Stadtbahnersatz

Beitragvon toto89* » Samstag 2. März 2013, 21:03

Klar soll die S1 das. Sie muss ja auch unter dem Nordport und unter Garstedt durch. Geht oberirdisch schlecht. Ich meine nur, dass das wirklich sehr teuer wird, und dass man davor andere Dinge realisieren sollte.

Was die U35 betrifft: Die konnte bis vor einigen Jahren zum Teil nur mit Kurzzügen bedient werden, weil die Wagen fehlten. Kein Wunder, dass die dann voll sind. Insofern ist das kein Argument gegen eine Stadtbahn. Klar wäre eine U-Bahn nicht schlecht, aber so bald wird sie nicht kommen. Die U5 sollte ein Abzweig der U1 werden. Dazu müsste man aber vorher die U4 Nord realisieren, was noch ein Weilchen auf sich warten lassen dürfte. So kann man es nicht als Abzweig der U1 realisieren, weil sich das dann mit den normalen U1 Bahnen in die Quere käme. Die haben zur HVZ auch teilweise einen Takt von 3-4 Minuten. Eine U5 als Stammlinie wäre noch teurer. Insofern ist damit wirklich nicht zu rechnen. Wie auch immer, ich denke, die Stadtbahn würde das schon schaffen. Nur leider muss auch die erstmal gebaut werden...

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Re: Dumm oder was?-Stadtbahnersatz

Beitragvon Wilmersdorfer » Samstag 2. März 2013, 23:01

Sollte man die Strassenbahn bauen, muss man auf grosse Fahrgastzahlen vorbereitet sein. Auf der Grindel-Achse wird ein 3-Minuten-Takt tagsueber notwendig sein.
einen schönen Tag wünscht der Wilmersdorfer

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Re: Dumm oder was?-Stadtbahnersatz

Beitragvon toto89* » Montag 4. März 2013, 20:44

Also bitte... Mit einer Straßenbahn kann man gut und gerne das doppelte wie mit den XXL-Bussen transportieren. Da muss man dann halt ein paar aneinanderkoppeln, aber einen 3-Minutentakt bezweifle ich. Frage: Wie oft bis du in Hamburg, um dir über diese Projekte eine Meinung zu bilden?

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Re: Dumm oder was?-Stadtbahnersatz

Beitragvon Wilmersdorfer » Montag 4. März 2013, 21:05

Aber die XXL-Busse sind auf der 5 haeufig ueberfuellt und es gibt den Schienenbonus.
Es wird also besser sein, 25 m oder 37,5 m Einheiten zu beschaffen, damit sie die maximal zugelassene Laengen ausnutzen koennen.
einen schönen Tag wünscht der Wilmersdorfer

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Ruhrpottfahrer
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Re: Dumm oder was?-Stadtbahnersatz

Beitragvon Ruhrpottfahrer » Montag 4. März 2013, 21:17

Wilmersdorfer hat geschrieben:Aber die XXL-Busse sind auf der 5 haeufig ueberfuellt und es gibt den Schienenbonus.
Es wird also besser sein, 25 m oder 37,5 m Einheiten zu beschaffen, damit sie die maximal zugelassene Laengen ausnutzen koennen.


Nochmals die Frage:

Wie oft bist du in Hamburg, daß du dir eine Meinung über evtl. Projekte bildest?

Meine Meinung? Gar nicht! Alles nur hohle Phrasen und Vermutungen!


Eric
Frauen behandelt man am besten wie Diamanten, man trägt sie mit Fassung :)

toto89*

Re: Dumm oder was?-Stadtbahnersatz

Beitragvon toto89* » Montag 4. März 2013, 22:35

@ Wilmersdorfer: Aus deinem Namen geht irgendwie hervor, dass du nicht unbedingt Hanseat bist... Schön, dass du es so gut meinst mit Hamburg, aber ich denke, dass du nicht gerade mit den Hamburger Verhältnissen vertraut bist. Zu einigen Sachen hab ich schon was gesagt, und was die 5 betrifft: Glaubst du das ernsthaft? :O Da ist ein hoher Bedarf, und eine Stadtbahn auf dieser Trasse würde sich sicherlich rechtfertigen lassen. Aber über 3-Minuten-Takt oder 75 Meter Einheiten braucht man hier nicht zu diskutieren. Diese Linie fährt mit 25m Bussen alle 5 Minuten. Sollte man da jemals was bauen, wird man sicherlich mit etwas fahren, dass länger als 25 m ist, aber bei allem anderen frage ich mich, wie du darauf kommst.


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