Bericht von Tf-Quereinsteigern bei der Berliner S-Bahn (mL)

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Ruhrpottfahrer
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Bericht von Tf-Quereinsteigern bei der Berliner S-Bahn (mL)

Beitragvon Ruhrpottfahrer » Mittwoch 11. Januar 2017, 15:41

Moin

die S-Bahn Berlin berichtet über 2 Quereinsteiger der S-Bahn Berlin:

http://www.s-bahn-berlin.de/unternehmen ... ericht.htm

Eine Frage dazu und ich hoffe man nimmt mir die nicht krumm?
Die abgebildete Dame wirkt auf dem Bild recht kräftig gebaut?
Gab bzw. gibt es nicht beim Bahnarzt schon Ausschlußkriterien wie Übergewicht?

Wie gesagt, reines Interesse ohne jemanden zu nahe treten zu wollen. Denn meines Wissens ist es bei
anderen DB-Bereichen mit Tfs so, daß sehr auf das Gewicht bzw. Übergewicht geachtet wird bei der
Einstellung und man dann eben nicht eingestellt wird!
Oder brennt es bei der S-Bahn Berlin so, daß man da großzügiger ist?

Im übrigen finde ich es toll, daß es auch Quereinsteiger gibt die Spaß an dem Job haben!


Gruß

Eric
Frauen behandelt man am besten wie Diamanten, man trägt sie mit Fassung :)

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Guido
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Re: Bericht von Tf-Quereinsteigern bei der Berliner S-Bahn (mL)

Beitragvon Guido » Mittwoch 11. Januar 2017, 16:11

Bei Leichtbautriebwagen ist es hilfreich, die Last auf dem ersten Drehgestell mit Hilfe des Tf zu erhöhen, um einen höheren Reibwert zwischen Rad und Schiene zu erzielen.

Spaß beiseite. Prinzipiell gibt es schon Obergrenzen, wobei natürlich der gesamte Gesundheitszustand erfasst wird. Wenn jemand zwar ein paar Kilo zu viel hat, sonst aber top fit ist, EKG und alles passt, warum aussortieren?
Viele Grüße, Guido
Tf bei der S-Bahn München
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Jesus
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Re: Bericht von Tf-Quereinsteigern bei der Berliner S-Bahn (mL)

Beitragvon Jesus » Mittwoch 11. Januar 2017, 17:59

Guido hat geschrieben:Bei Leichtbautriebwagen ist es hilfreich, die Last auf dem ersten Drehgestell mit Hilfe des Tf zu erhöhen, um einen höheren Reibwert zwischen Rad und Schiene zu erzielen.

:lol:

Dazu hatte ich neulich erst ein Gespräch mit einem Tf. Das mit dem Übergewicht ist wohl auch etwas historisch bedingt. Da früher viel mehr bei DB verbeamtet wurden, wollte man (z. B. durch Übergewicht hervorgerufene) Dauerkranke vermeiden. Wie Guido aber schon sagte, heute kommt es auf den gesundheitlichen Gesamtzustand an. Ansonsten gäbe es auf einigen Linien - auch bei den Privaten - ein kleines personelles Problem, besonders wenn man täglich von den Kundenbetreuern gemästet wird :twisted:
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Meeresbiologe
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Re: Bericht von Tf-Quereinsteigern bei der Berliner S-Bahn (mL)

Beitragvon Meeresbiologe » Mittwoch 11. Januar 2017, 22:45

Ein freund von mir der wäre Quereinsteiger kann es sein das er dann eine gute Chance hat? er ist Gelernter Mechatroniker hat Führerschein aller Klassen hat ne zeit lang in Köln als Busfahrer gearbeitet und danach in Düsseldorf als Straßenbahn Fahrer jetzt zieht er wegen der Frau nach Berlin und will Tf werden er ist aber 30Jahre hatte mal gehört das man nur bis 25 einstellt. im Bericht steht das es selbst mit 40 Jahren noch klappt also gesucht wird noch in Berlin ja?

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Guido
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Re: Bericht von Tf-Quereinsteigern bei der Berliner S-Bahn (mL)

Beitragvon Guido » Donnerstag 12. Januar 2017, 10:07

Meeresbiologe hat geschrieben:er ist aber 30Jahre hatte mal gehört das man nur bis 25 einstellt. im Bericht steht das es selbst mit 40 Jahren noch klappt also gesucht wird noch in Berlin ja?

Das ist kein Problem, die Quereinsteigerausbildung kann man (und auch Frau) auch mit 50 oder 60 noch machen, wenn man sich das zutraut. Es gibt da quasi keine Altersgrenze, mal abgesehen von der Rente. Von daher, bewerben, Gesundheitstest bestehen, im Vorstellungsgespräch überzeugen, und los gehts mit büffeln ;-)
Viele Grüße, Guido
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Re: Bericht von Tf-Quereinsteigern bei der Berliner S-Bahn (mL)

Beitragvon Cmbln » Donnerstag 12. Januar 2017, 13:19

Und ob er einen Führerschein hat egal welche Klasse ist vollkommen unerheblich. Das hat mit der Lokführerausbildung nichts zu tun. Sollten EVU so was fordern von Bewerbern dann nur weil sie irgendwelche unmöglichen Dienste haben wo man nur mit Auto rankommt. Solche EVU würde ich sofort von meiner Bewerbungsliste streichen.
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Re: Bericht von Tf-Quereinsteigern bei der Berliner S-Bahn (mL)

Beitragvon RF96 » Donnerstag 12. Januar 2017, 16:22

Cmbln hat geschrieben:Und ob er einen Führerschein hat egal welche Klasse ist vollkommen unerheblich. Das hat mit der Lokführerausbildung nichts zu tun. Sollten EVU so was fordern von Bewerbern dann nur weil sie irgendwelche unmöglichen Dienste haben wo man nur mit Auto rankommt. Solche EVU würde ich sofort von meiner Bewerbungsliste streichen.


Und genau das tut die S-Bahn, sie fordert einen PKW Führerschein
http://www.s-bahn-berlin.de/unternehmen ... uehrer.htm
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Re: Bericht von Tf-Quereinsteigern bei der Berliner S-Bahn (mL)

Beitragvon Cmbln » Donnerstag 12. Januar 2017, 20:35

Na dann, Finger weg von dem Job! :twisted:
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Re: Bericht von Tf-Quereinsteigern bei der Berliner S-Bahn (mL)

Beitragvon MorrisK » Donnerstag 12. Januar 2017, 23:35

RF96 hat geschrieben:
Cmbln hat geschrieben:Und ob er einen Führerschein hat egal welche Klasse ist vollkommen unerheblich. Das hat mit der Lokführerausbildung nichts zu tun. Sollten EVU so was fordern von Bewerbern dann nur weil sie irgendwelche unmöglichen Dienste haben wo man nur mit Auto rankommt. Solche EVU würde ich sofort von meiner Bewerbungsliste streichen.


Und genau das tut die S-Bahn, sie fordert einen PKW Führerschein
http://www.s-bahn-berlin.de/unternehmen ... uehrer.htm

Allerdings nur beim Quereinstieg.
Ansosnten sag ich mal so: Einen PKW Führerschein besitzen ist eine Sache, ein Auto zu haben eine andere. Dass man ein Auto haben muss, ist nicht gefordert. Hab selbst auch keins und auch aktuell weder Bedarf noch Lust, mir eins anzuschaffen.
beste Grüße, Morris

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Re: Bericht von Tf-Quereinsteigern bei der Berliner S-Bahn (mL)

Beitragvon Topotec » Donnerstag 19. Januar 2017, 15:38

Komisch, wo ich das gerade lese, früher zu Ostzeiten gabs das noch nicht, dass man bei der S-Bahn resp. Reichsbahn normalen Führerschein haben musste, meine Mutter ist seit den 70er bei der S-Bahn, war erst Uffsicht und dann, ab etwa 1986 Tf, hatte damals jedenfalls keine PKW-Fahrerlaubnis. Und relativ ziemlich dolle ,,kräftig" ist sie auch, aber das schien auch damals keine große Rolle zu spielen.
Naja, nu war se seit 2010 wieder Uffsicht in Hakescher M. bis letztes Jahr, dann haben sie den auch zugemacht, jetzt ist sie zu DB-Netz gewechselt und sitzt in Mahlsdorf als FDL.
Gruß!

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Re: Bericht von Tf-Quereinsteigern bei der Berliner S-Bahn (mL)

Beitragvon JNtz » Sonntag 22. Januar 2017, 00:41

weil man so auch bereits zur Einstellung einen Auszug aus dem FAER in Flensburg abfordern kann. Bei der Ausstellung des (neuen) Eisenbahnfahrzeugführerscheins erfolgt eine Abfrage in Flensburg. Blöd, wenn die Prüfung bestanden wurde und das Eisenbahnbundesamt dann versagt, weil das Register hübsch bepunktet ist. Im Übrigen erfolgt auch immer eine Meldung an das EVU, wenn relevante Sachverhalte in Flensburg erfasst werden.
Auf die Aussage "... so schwer kann das nicht sein!", folgt immer eine Katastrophe.

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Re: Bericht von Tf-Quereinsteigern bei der Berliner S-Bahn (mL)

Beitragvon Cmbln » Montag 23. Januar 2017, 13:24

Krass, wusste ich gar nicht. Also kann es der Bahn eigentlich nur recht sein wenn man keinen Führerschein hat, weil man dann definitiv keine Einträge in Flensburg hat.
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Re: Bericht von Tf-Quereinsteigern bei der Berliner S-Bahn (mL)

Beitragvon Jesus » Montag 23. Januar 2017, 14:13

Das stimmt so nicht. Man kann auch als Radfahrer ohne Führerschein Punkte erhalten. So gibt es theoretisch einen Punkt bei Rotfahrten an Ampeln und auch rechtskräftige Trunkenheitsfahrten werden bepunktet.

Im ersteren Fall sieht man aber meistens davon ab (jedenfalls haben die Fälle, die ich kenne, keine Punkte erhalten).
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Re: Bericht von Tf-Quereinsteigern bei der Berliner S-Bahn (mL)

Beitragvon Cmbln » Montag 23. Januar 2017, 15:58

Ich bin der Meinung man kriegt das Konto erst angelegt wenn man den Führerschein macht. Das man aber auch außerhalb des Autos dann Punkte bekommen kann ist klar, wird aber (zu) selten praktiziert. Ich würde jedem Fahrradfahrer der hier nachts ohne Licht rumfährt auf jeden Fall nen Punkt geben!
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Re: Bericht von Tf-Quereinsteigern bei der Berliner S-Bahn (mL)

Beitragvon freshdax » Sonntag 23. April 2017, 00:42

ok
Zuletzt geändert von freshdax am Donnerstag 6. Juli 2017, 21:56, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Bericht von Tf-Quereinsteigern bei der Berliner S-Bahn (mL)

Beitragvon Cmbln » Sonntag 23. April 2017, 08:08

Kleiner Tipp, mach den Bluttest vorher beim Hausarzt und bring das Ergebnis denen mit. Wärst nicht der erste der dort viel schlechtere Werte als beim Hausarzt hast.
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freshdax
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Re: Bericht von Tf-Quereinsteigern bei der Berliner S-Bahn (mL)

Beitragvon freshdax » Sonntag 23. April 2017, 18:09

Ok, ich danke dir
Zuletzt geändert von freshdax am Donnerstag 6. Juli 2017, 21:56, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Bericht von Tf-Quereinsteigern bei der Berliner S-Bahn (mL)

Beitragvon jan1144 » Montag 24. April 2017, 11:14

Wie ich vom "Hörensagen" mitbekommen habe, soll es wohl auch Ärzte beim ias geben, die ein Problem mit Mitarbeiter der S-Bahn haben.

Ich selbst kann davon ein Lied singen....

Und ja, lass alles relevante von deinen eigenen Ärzten gegenchecken. Kardiologe, Augenarzt etc....

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Re: Bericht von Tf-Quereinsteigern bei der Berliner S-Bahn (mL)

Beitragvon Meeresbiologe » Montag 10. Juli 2017, 09:22

Noch mal was zum Führerschein für Tfs:

Ein stark alkoholisierter Lokführer ist am Sonntagabend in Stolberg aus dem Verkehr gezogen worden. Zwei Fahrgäste hatten sich auf der Fahrt von Aachen nach Stolberg über das abrupte An- und Abfahren des Regionalzuges gewundert und den Lokführer direkt angesprochen. Weil der 30-Jährige betrunken wirkte, alarmierten sie die Polizei. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert jenseits der zwei Promille, wie ein Polizeisprecher sagte. Wie lang der Mann bereits im Dienst gewesen sei, könne man noch nicht sagen. Der Führerschein des Fahrers wurde eingezogen, ihn erwartet nun ein strafrechtliches Verfahren.

http://www.focus.de/regional/news-aus-deutschland-mehr-als-zwei-promille-fahrgaeste-stoppen-alkoholisierten-lokfuehrer_id_7336106.html

Meinten die Presse eventuell was anderes zb die Zugfahrerlaubnis oder so was oder meinen die wirklich den Führerschein? Höre oft das er nun doch bei der Bahn pflicht ist

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Re: Bericht von Tf-Quereinsteigern bei der Berliner S-Bahn (mL)

Beitragvon Cmbln » Montag 10. Juli 2017, 12:10

Der Lokführerschein wurde eingezogen! Der hat mit dem für die Straße nichts zu tun und dieser ist auch nicht Bedingung zur Erlangung eines solchen. Ich kenne einige Lokführer die keine Autoführerschein haben. Tendenziell machen die eher irgendwann den Flugschein als den für sie verzichtbaren für die Straße.
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