Deutsche Geschichte: Bahnhof Zoo

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Flughafenbahnhof
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Deutsche Geschichte: Bahnhof Zoo

Beitragvon Flughafenbahnhof » Dienstag 5. Dezember 2017, 10:47

Der Kino-Film: "Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" hat mich und viele andere beim Erwachsenwerden begleitet. Bis heute ist dieser Film für mich einer der wichtigsten Filme überhaupt.

Der damaligen DDR war der Film nur recht, denn er galt als Beleg dafür, wie runtergekommen die BRD doch sei. Der Film - und das Schicksal der Christiane Felscherinow - wurde systematisch von der DDR für eigene Zwecke verwendet und wurde damit ungewollt aber automatisch auch Ostdeutsche Geschichte.

In meiner Kindheit und Jugendzeit war ich nie in Berlin. Meine Eltern hatten sich für Berlin nicht interessiert. Dabei gab es nach Berlin z.B. günstige Zugtickets und es gab Flugtickets, deren Kosten die BRD zu 50 % übernommen hatte.

So blieb mir halt lange Zeit nur dieser Film. Natürlich entstand bei mir ein Bild von Berlin, das nicht wenig mit der Realität zu tun hatte.

Wir wussten damals: wenn man nicht zum Kriegsdienst gegen will, dann muss man nach Berlin "auswandern".

Nach Berlin bin ich nicht - aber den Kriegsdienst habe ich trotzdem nicht abgeleistet. Ich hatte ihn "einfach" verweigert. Den Bahnhof Zoo besuche ich nun seit Jahrzehnen. Die Geschichte von der Christiane Felscherinow (inzwischen 55 Jahre alt und ziemlich krank) hatte ich dabei bei jedem Besuch im Kopf.

Ein Pressebericht von der Berliner Zeitung vom 05.12.2017 lässt mich deutlich spüren, dass der "Bahnhof Zoo" (West-) Deutsche Geschichte ist. https://www.berliner-zeitung.de/29000498


"Teilhabe am Leben"


Die Deutsche Bahn überrascht mich heute mit einer seltenen Feinfühligkeit. Ihr gehört ein inzwischen ungenutzter Gefängnisbau am Bahnhof Zoo, in der auch Christiane Felscherinow inhaftiert war. Die Bahn überlässt nun gratis das Gebäude für erst mal 25 Jahre der Berliner Stadtmission, welche das Gebäude in den kommenden Jahren zu einer Bildungs- und Begegnungsstätte umbauen wird.

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Re: Deutsche Geschichte: Bahnhof Zoo

Beitragvon Ruhrpottfahrer » Dienstag 5. Dezember 2017, 11:10

25 Jahre keine Mietkosten, dafür übernimmt der "Mieter" sämtliche Instandhaltungskosten.
Da hat sich wieder eine eine "Belohnung" verdient. Mehr nicht.
Frauen behandelt man am besten wie Diamanten, man trägt sie mit Fassung :)

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Re: Deutsche Geschichte: Bahnhof Zoo

Beitragvon Shutterspeed » Mittwoch 6. Dezember 2017, 20:16

Ach Eric....rede doch bitte nicht jede sinnvolle Maßnahme klein. Bildung und Begegnung ist wichtig, selbst wenn "andere" wirtschaftliche Vorteile haben mögen, so überwiegen für mich die Vorteile für Menschen auf der Schattenseite des Lebens :!:

Den Film sollte man übrigens gesehen haben.
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ET 422 als S9 auf der Ruhrflutbrücke in Essen

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Richtige Entscheidung der Deutschen Bahn

Beitragvon Flughafenbahnhof » Samstag 9. Dezember 2017, 23:43

Christiane - vom Leben gezeichnet:
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Ich, glaube, man muss berücksichtigen, dass die Zeit, in der die Tragödie der Kinder vom Bahnhof Zoo gewaltige Wellen durchs Land machen ließ, schon so lange her ist, dass nicht jeder Leser hier dies miterlebt hat. Christianes erstes Buch war 2 Jahre lang das meistverkaufte Buch in Deutschland. Für Generationen von Schulklassen war es Pflichtlektüre im Schulunterricht. Der anschließende Kinofilm war so erfolgreich, dass die Kinderschauspielerin - die Christiane verkörperte - anschließend ins Ausland flüchtete und erst Jahre später zurückkam. Christianes erstes Buch wurde später in 15 Sprachen übersetzt.

Babsis letztes Foto (tot auf der Treppe liegend) ist weltweit online zu finden und ist heute eins der bekanntesten deutschen Polizeifotos. Heute veröffentlicht die Polizei keine Fotos mehr, von Kindern, die tot au dem Boden liegen.

Youtube mag ich selbst oft nicht, aber hier lebt Babsi wenigstens weiter: https://www.youtube.com/watch?v=_pJAuAv1OM8


Die Würde des Menschen ist unantastbar


Die Entscheidung der Deutschen Bahn, kostenlos für (erst mal) 25 Jahre einen Ort der Begegnung zuzulassen, mag vielleicht erst mal nicht jeder verstehen. Ich selbst bin mir sicher, dass es die richtige Entscheidung ist. Der Bahnhof Zoo war ein Ort, wo lange Zeit sich Männer an Kindern gegangen haben. Sollte die Gesellschaft reifer geworden sein, dann wäre Babsis Tod (mit 14) vielleicht nicht ganz nicht umsonst gewesen. Sie war Deutschlands jüngstes Heroin-Opfer. Mitschuldig sich auch die, die diese Drogen an Kinder verkauften.

Die Geschichte kann man nicht ändern. Aus ihr zu lernen, ist unsere Zukunft.

Bahnhof Zoo - Tatort Jebensstraße:
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Re: Deutsche Geschichte: Bahnhof Zoo

Beitragvon Shutterspeed » Sonntag 10. Dezember 2017, 00:32

Ich gehe gleich gesund ins Bett, habe aber keine Garantie, dass es morgen Abend auch so ist....
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Feuer im Bahnhof Zoo

Beitragvon Flughafenbahnhof » Sonntag 31. Dezember 2017, 16:22

Hier ein tagesaktuelles Polizei-Foto von der ehem. Stichermeile Bahnhof Zoo (Feuer am 31.12.2017):

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Beitragvon Flughafenbahnhof » Dienstag 2. Januar 2018, 07:39

Im Jahr 1989 war der Bahnhof Zoo gut besucht, denn hier wurde das Begrüßungsgeld bar ausgezahlt, siehe Foto:Bild


Im Dezember 2017 besuchte unser Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Bahnhof Zoo die Berliner Stadtmission (Foto unten).
Er würdigte die ehrenamtliche Arbeit für Obdachlose und warb für mehr Engagement durch die Zivilgesellschaft.
Er lobte, dass die Berliner Stadtmission im Bahnhof Zoo täglich zwischen 500 und 700 Obdachlose mit Essen + Kleidung usw. versorgt.
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Re: Deutsche Geschichte: Bahnhof Zoo

Beitragvon Shutterspeed » Dienstag 2. Januar 2018, 21:00

Hast Du die Rechte für die Nutzung der Fotos? Wenn nicht, kann Dir eine saftige Abmahnung ins Haus stehen, wenn das hier auffliegt :!:
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ET 422 als S9 auf der Ruhrflutbrücke in Essen

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Beitragvon Flughafenbahnhof » Donnerstag 10. Mai 2018, 23:10

Der Bahnhof Zoo (genauer: "Bahnhof Zoologischer Garten") wird gerade umgebaut. Er ist einer der international wichtigsten und berühmtesten Filmkulissen Berlins.

Vor der Wende war er ein sehr wichtigster Zubringerbahnhof zur DDR-Grenzübergangsstelle "Bahnhof Berlin Friedrichstraße". Viele Nachtzüge und Fernzüge starteten oder endeten hier. Ab 1993 fuhren hier ICEs. Mit der Fertigstellung des Berliner Hbf wurde das ICE-Ende für diesen Bahnhof eingeläutet.

Sehr bekannt ist auch die Bahnhofsmission (Jebensstraße 5), die immer rund um die Uhr geöffnet hat. Lebensmittel usw. gibt es hier - den Rest (z.B. Alkohol) kann man nebenan im Supermarkt unter den Gleisen kaufen.

Fotos vom Bahnhof Zoo im März 2018:
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Berühmte Filmkulisse im Film "Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo"
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Jebensstraße – heute LED-Beleuchtung an der Wand des Bahnhofs, wo früher der Kinderstich war
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Supermarkt unter den Gleisen - reichlich verkauft wird hier der Billig-Alkohol (fast rund um die Uhr)
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Dank der Baustelle tauchen Abdrücke der alten Beschriftungen aus der Zeit des Zubringerbahnhofs zur DDR-Grenzübergangsstelle auf. Beschriftungen und Wand-Keramik-Platten, aus der Zeit, wo Christiane F. im Alter mit 13 Jahren und 14 Jahren "sich aufgehalten" hatte.
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Zugang zur U2:
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U2:
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Jebensstraße - Berühmte Filmkulisse im Film "Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
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Jebensstraße - Berühmte Filmkulisse im Film "Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
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Jebensstraße - Berühmte Filmkulisse im Film "Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
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Das unter der Verkleidung verbaute Holz hat man im Film noch nicht sehen können. Damals war es noch verdeckt.
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Aufschrift "Deutsche Demokratische Republik" ... hm, da war doch noch was...?
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Die ehemals angesehenen "Terrassen am Zoo" beherbergen heute nur noch Fast-Food:
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Ein kleines Stück der "echten" Terrasse gibt es noch. Im März 2018 war die Terrasse jedoch verschlossen.
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Man kann hier Fast-Food verschlingen, und dabei beobachten, dass hier eigentlich fast nur noch Nahverkehrszüge verkehren...
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Prima: Gratis-Strom am Gleis der U2.
Allerdings ist hinterher der schicke Stecker vom Smartphone-Ladekabel nicht mehr weiß...

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Die alte Keramik-Verkleidung (z.B. aus der Zeit der Christiane F.) verschwindet jetzt:
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Blick rüber zu den S-Bahn-Gleisen und zur Jebensstraße:
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Anbindung mit z.B.: dem Flughafen-Bus:
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eigene Aufnahmen

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Deutsche Geschichte: Bahnhof Zoo

Beitragvon Flughafenbahnhof » Freitag 11. Mai 2018, 22:19

Vielen Dank für Eure Mail-Rückfragen. Man benötigt keine Genehmigung, um das sehen zu können, was ich fotografiert habe. Einfach mal zu Fuß den Bahnhof erkunden...

Aus was genau die Keramik-Platten bestehen, weiß ich leider nicht. Ich habe diese halt mal so genannt. Sie prägten einige Jahrzehnte diesen Bahnhof und ermöglichten das relativ einfache Reinigen der Wände wegen ihrer glatten Flächen. Möglicherweise ist Keramik nicht der richtige Begriff.
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Evtl. ist das Material gebrannter und glasierter Ton oder gebrannter und glasierter Ziegel oder so was. Hier sieht man an der abgebrochenen Ecke jedenfalls ein rötliches Material:
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Die Video-Überwachung scheint wegen der Baustelle stellenweise eingeschlafen zu sein:
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Mehr von der Baustelle (hinten die verschlossene Türe zur Jebensstraße):
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Mehr von der Baustelle:
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Danke für die Fragen zur Bahnhofsmission. Es kommen täglich ca. 700 (nicht zahlende) Kunden. Ja, sie ist wirklich jeden Tag rund um die Uhr geöffnet. Möglich ist das z.B. durch freiwillige Arbeit und durch Spenden und sonstige Zuwendungen usw.

Zu den regelmäßigen und wichtigsten Spendern der Bahnhofsmission Bahnhof Zoo gehört das nebenan liegende Hotel Waldorf Astoria Berlin.

Täglich werden aus dem Hotel Brötchen, Brot und Gebäck sowie abgepackte Säfte zur Bahnhofsmission Bahnhof Zoo geliefert. Hotel-Mitarbeiter sammeln auch Bekleidung.

Auszubildende dieses Hotels durchlaufen auch eine Hospitanz in der Bahnhofsmission Bahnhof Zoo. Gegensätze ziehen sich an. Die teuerste Suite im Hotel liegt im 31. Stockwerk und kostet pro Nacht zwischen ca. 5.000,00 EUR bis ca. 12.000 EUR, und bietet einen freien Blick auf den Bahnhof von ganz oben.

Hier im Hintergrund der Terrasse - direkt hinter dem blauen "U" der U-Bahn - dort sieht man etwas das Hotel Waldorf Astoria Berlin.
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Re: Deutsche Geschichte: Bahnhof Zoo

Beitragvon Shutterspeed » Freitag 11. Mai 2018, 22:26

Hast Du einen besonderen Bezug zu Promi-Junkies? Sind die 1333 Drogentoten (Beispiel 2016) weniger Wert, nur weil sie irgendwo unspektakulär abnippeln?
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Beitragvon Flughafenbahnhof » Freitag 11. Mai 2018, 23:01

Shutterspeed hat geschrieben:Hast Du einen besonderen Bezug zu Promi-Junkies? Sind die 1333 Drogentoten (Beispiel 2016) weniger Wert, nur weil sie irgendwo unspektakulär abnippeln?

Ich versuche ja gern alle möglichen Fragen zu beantworten.

Wegen: "Hast Du einen besonderen Bezug zu Promi-Junkies?"

Ich habe Christine F. vor nicht langer Zeit kennengelernt und paar Mal getroffen, allerdings erst, nachdem sie sich von der Öffentlichkeit zurückgezogen hat - somit ist sie kein "Promi-Junkie" mehr - und ich kenne somit keine Promi-Junkies. Ich weiß genau, wo sie heute wohnt und wo sie täglich ihr Methadon abholt. Und ich weiß, wo sie früher mit 12/13/14 wohnte, nämlich hier:
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eigene Aufnahmen

Wegen: "Sind die 1333 Drogentoten (Beispiel 2016) weniger Wert, nur weil sie irgendwo unspektakulär abnippeln?"

Ich hoffe, Deine Frage ist nicht ernst gemeint.
Ansonsten antworte ich Dir via Mail, denn das Thema hier ist eigentlich: "Deutsche Geschichte: Bahnhof Zoo"

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Re: Deutsche Geschichte: Bahnhof Zoo

Beitragvon Shutterspeed » Freitag 11. Mai 2018, 23:45

Aha, Du kennst sie....dann ist der Bezug ja gegeben. Daher auch die Frage, warum Du den Name so häufig genannt hattest. Um beim Thema "Deutsche Geschichte" zu bleiben (insofern sie Bahnbezug hat) solltest Du individuelle Emotionen vielleicht besser ausklammern, damit Missverständnisse ausbleiben. Hier geht es nicht um Sozialarbeit, sondern um die Bahn. Deren Aufgabe in der Geschichte zu beleuchten ist hier okay, aber das muss dann auch reichen.
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Re: Deutsche Geschichte: Bahnhof Zoo

Beitragvon Ruhrpottfahrer » Freitag 11. Mai 2018, 23:51

Flughafenbahnhof hat geschrieben:Ich hoffe, Deine Frage ist nicht ernst gemeint.
Ansonsten antworte ich Dir via Mail, denn das Thema hier ist eigentlich: "Deutsche Geschichte: Bahnhof Zoo"


Da du das Thema Junkies ausreichend beleuchtet hast, würde ich empfehlen wirkliche deutsche Geschichte zum Bahnhof Zoo aufzuzeigen.
Da ich aber bezweifle, daß das (ausser Christiane F.) wirklich passiert, werde ich den Thread ggfls. abschließen.

Es gibt reichlich Bahnhöfe in Deutschland die mehr "deutsche Geschichte" haben!
Bebra, Helmstedt etc.....

Sozialarbeit ist hier fehl am Platz! Wenn du da helfen willst, frag die örtlichen Institutionen ob du helfen kannst.
Sie werden selten nein sagen!


Eric
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Deutsche Geschichte: Bahnhof Zoo

Beitragvon Flughafenbahnhof » Samstag 12. Mai 2018, 00:14

Im Moment ist es immer noch so, dass ein Großteil der Westdeutschen (wenn nicht gar die Mehrheit) einen ganz bestimmten Kinofilm im Kopf haben, wenn sie den Namen „Bahnhof Zoo“ hören. Der Bahnhof Zoo gehört neben der Unterführung beim ICC und neben dem Flughafengebäude Tempelhof zu den berühmtesten Filmkulissen Berlins.

Von 1952 bis zur Wende war der Bahnhof Zoologischer Garten der einzige verbleibende Fernbahnhof in West-Berlin und wichtigster Eisenbahnknotenpunkt im Westteil der Stadt.

Er war Ausgangspunkt der Interzonenzüge und Transitzüge in das Bundesgebiet.

Bahnhof Zoo erfährt trotz dem Verschwinden der Fernzüge erstmals seit Jahrzehnten eine deutliche Aufwertung.

Das Hotel Waldorf Astoria Berlin und das vor 2 Jahren denkmalgeschützt renovierte Pikini weiter hinten werten schon alleine auf.

Der Bahnhof Zoo soll mit dem aktuellen Umbau ein schöner heller (großer) Bahnhof werden. Auf das Ergebnis kann man gespannt sein.

Die Bahnhofsmission (Stadtmission) wird trotzdem bleiben, und wegen zahlreicher TV-Berichte wird sie sicher länger die bekannteste deutsche Bahnhofsmission bleiben. Sie ist Teil des Bahnhofs.

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Re: Deutsche Geschichte: Bahnhof Zoo

Beitragvon Ruhrpottfahrer » Samstag 12. Mai 2018, 06:43

Flughafenbahnhof hat geschrieben:Im Moment ist es immer noch so, dass ein Großteil der Westdeutschen (wenn nicht gar die Mehrheit) einen ganz bestimmten Kinofilm im Kopf haben, wenn sie den Namen „Bahnhof Zoo“ hören. Der Bahnhof Zoo gehört neben der Unterführung beim ICC und neben dem Flughafengebäude Tempelhof zu den berühmtesten Filmkulissen Berlins.

Von 1952 bis zur Wende war der Bahnhof Zoologischer Garten der einzige verbleibende Fernbahnhof in West-Berlin und wichtigster Eisenbahnknotenpunkt im Westteil der Stadt.

Er war Ausgangspunkt der Interzonenzüge und Transitzüge in das Bundesgebiet.

Bahnhof Zoo erfährt trotz dem Verschwinden der Fernzüge erstmals seit Jahrzehnten eine deutliche Aufwertung.

Das Hotel Waldorf Astoria Berlin und das vor 2 Jahren denkmalgeschützt renovierte Pikini weiter hinten werten schon alleine auf.

Der Bahnhof Zoo soll mit dem aktuellen Umbau ein schöner heller (großer) Bahnhof werden. Auf das Ergebnis kann man gespannt sein.

Die Bahnhofsmission (Stadtmission) wird trotzdem bleiben, und wegen zahlreicher TV-Berichte wird sie sicher länger die bekannteste deutsche Bahnhofsmission bleiben. Sie ist Teil des Bahnhofs.



Da du in keiner Weise auf meine Einlassung reagierst, Gute Nacht!


Eric
Frauen behandelt man am besten wie Diamanten, man trägt sie mit Fassung :)


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