Bahnstrom und mehr Stromausfälle

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Bahnstrom und mehr Stromausfälle

Beitragvon Meeresbiologe » Mittwoch 24. Juli 2019, 23:00

Bahnstrom die Bahn will mehr Züge einsetzten teils schneller fahren und immer mehr Elektronik in den Zügen haben.

Das führt zu ein mehr Verbrauch an Strom in Deutschland gleichzeitig steigt auch der Strombedarf der Industrie an und der Haushalte wegen mehr Verbrauchsgeräte.

Die Autobahnen sollen Mit O Bus LKWs Fahren und alle Benziner und Diesel sollen durch Elekro Autos ersetzt werden.

Soweit derzeit die Pläne der Regierung und der Bahn gleichzeitig werden Kohlekraftwerke geschlossen und es wird aus der Atomkraft ausgestiegen. An die Umwelt zur denken ist ja toll und richtig.Aber jeder merkt jetzt hier bereits das das doch sicherlich zur Problemen führt oder?

Bis 2030 soll der Anteil an erneuerbaren Energien im DB-Bahnstrommix auf 80 Prozent ansteigen und bereits im Jahr 2038 wird das Unternehmen zu 100 Prozent mit Strom aus erneuerbaren Energien fahren. Bereits 2018 speiste das Unternehmen 57 Prozent Ökostrom in das Netz ein. Soweit ich weiß hat die Bahn eigene Kraftwerke aber reichen die aus? Produziert die Bahn immer noch allen Strom selbst?

Ich befürchte das könnte da alles etwas übereilt sein und zur Problemen führen.

Zeitweise zu wenig Strom im deutschen Netz Das Stromnetz in Deutschland ist an mehreren Tagen im Juni in eine kritische Situation geraten, weil zeitweise weniger Strom produziert wurde als benötigt. Die Lage war sehr angespannt und konnte nur mit Unterstützung der europäischen Partner gemeistert werden" Auf der E-Mobilität ruhen die Hoffnungen für eine Verkehrswende. Doch das Stromnetz ist auf Millionen E-Autos vielerorts nicht vorbereitet.Je nach Modell ziehen die Anlagen bis zu 22 Kilowatt aus dem Netz. Auf solche Lasten sind die örtlichen Stromnetze meist nicht ausgelegt.


https://www.heise.de/newsticker/meldung/Zeitweise-zu-wenig-Strom-im-deutschen-Netz-4460898.html?fbclid=IwAR21mpQKHJLE_knCLgT7SX_2Xu2xfoYF0XIERzOVcuOVvDLEmJUKjESfvzY

Im Juni war sogar die Systemsicherheit des deutschen Elektrizitätsnetzes gefährdet. Wie kann das sein? Im deutschen Elektrizitätsnetz ist es im Juni mehrmals zu schweren Krisen mit europaweiten Folgen gekommen. Die Systemsicherheit war sogar gefährdet.


https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/elektrizitaetsnetz-was-hinter-dem-deutschen-stromchaos-steckt-16264631.html?GEPC=s2&fbclid=IwAR2EG3RVNz9eOTw94BuMQ31DAj9BTK_CbsYKYi37czxVIMmbDbcgbxpGspo

Droht Deutschland ein Blackout?

Die Reserven scheinen nicht auszureichen, um überraschend hohe Verbräuche abzufedern. Mit jeder Abschaltung eines fossilen oder Kernkraftwerks wird das Risiko noch größer. Im Juni dieses Jahres stand das Land dreimal vor dem Blackout, also dem Absturz des gesamten europäischen Stromnetzes oder eines großen Teils davon. Am 6., 12. und 25. Juni stellten die deutschen Übertragungsnetzbetreiber eine starke Unterspeisung des deutschen Systems fest, was jeweils zum Absinken der Netzfrequenz im gesamten europäischen Netz geführt hat“ Die Folgen eines umfassenden Blackouts wären dramatisch. In der ersten Sekunde fallen sämtliche Geräte und Anlagen aus, die Strom benötigen. Bankautomaten spucken kein Geld mehr aus, Ampeln fallen aus, Lebensmittelgeschäfte können nicht mehr kassieren und ganz Deutschland sitzt im Dunkeln, außer denen, die Notstromaggregate haben. Diese laufen jedoch nur solange Treibstoff da ist. Nachschub gibt es nicht.


https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/energie/droht-deutschland-ein-blackout/?fbclid=IwAR2Se24atLdZHxjjdcajtxTMkwZh5a6eOkqb_kc9Zn5aXyzeZvYdJtfQzlE


Auch in Deutschland wird der Mega-Blackout wahrscheinlicher

in einer hochentwickelten Gesellschaft hängt alles vom Strom ab. Fiele er ein paar Tage über mehrere Bundesländer hinweg aus, kämen wir schnell an unsere Grenze, urteilt Wolfram Geier vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe:

„Grenze insofern, als dass zum Beispiel die Trinkwasserversorgung zusammenbrechen würde, dass die Versorgung eben auch mit zum Beispiel Dieselkraftstoff für die Notstromaggregate dann problematisch werden würde.“

Ohne Strom gibt es kein Licht, keine Toiletten, keine Heizung, kein Telefon, keine Züge und Straßenbahnen, keine Supermarktkasse, keine Aufzüge.

„Ab drei Tage aufwärts würden wir heute einschätzen, dass es dann zu katastrophalen Zuständen führen würde.“


https://www.welt.de/wirtschaft/plus195367057/Stromausfaelle-Auch-in-Deutschland-wird-der-Mega-Blackout-wahrscheinlicher.html?wtmc=socialmedia.facebook.shared.web&fbclid=IwAR1eK5xuJ6dm9BrvY_mvS1G6h32rtBn70FOBz6dXjxmCDN-YEq2CyhbBn3k

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Re: Bahnstrom und mehr Stromausfälle

Beitragvon Cmbln » Donnerstag 25. Juli 2019, 14:27

Zumindest das 800 V Gleichstromnetz bei uns wird ständig und auch in Zukunft erneuert und stabilisiert. Ich kann mich auch nicht an einen einzigen Stromausfall in meiner Zeit als Tf erinnern. Ganz im Gegensatz zum Landesnetz was ständig ausfällt! 2-3 mal im Jahr bestimmt, zumindest bei mit draußen in Mahlsdorf. Das betrifft die Bahn auch, da die Bahnhöfe daran angeschlossen sind und dann die Beleuchtung nicht geht, weswegen dann meist ohne Halt durchgefahren wird
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Re: Bahnstrom und mehr Stromausfälle

Beitragvon Meeresbiologe » Donnerstag 12. September 2019, 14:41

Die Stromversorgung bei dir soll aber auch sehr schlimm sein

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Re: Bahnstrom und mehr Stromausfälle

Beitragvon Cmbln » Donnerstag 12. September 2019, 16:40

Hier in Mahlsdorf geht es noch. Aber ab Hoppegarten fahren die 481 nur noch mit (automatisch durch das FIS) aktivierter Netzstrombegrenzung und beschleunigen dadurch langsamer. Das selbe auch von Karow bis Bernau, auf dem nördlichen Außenring und von Schönholz bis Tegel. Diese Strecken haben alle noch für die Altbauzüge ausgelegte Unterwerke.
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Re: Bahnstrom und mehr Stromausfälle

Beitragvon Ruhrpottfahrer » Dienstag 26. November 2019, 13:53

Und warum sollte Bahnstrom betroffen sein?
Nach Thomas Kufen könnt ihr rufen, doch gilt von Kettwig bis nach Leithe:
Essen ist, war und bleibt immer pleite!

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