Was ist so schön an Gleisen?

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Shutterspeed
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Was ist so schön an Gleisen?

Beitragvon Shutterspeed » Freitag 20. April 2018, 22:45

Kaum scheint die Sonne, hatten wir gleich eine ganze Serie von Gleislatschern. Vollsperrung mal hier und mal da und ich irgendwo in der Mitte, sollte eine wichtige Erledigung machen und geriet in arge Nöte. Die Blechelse steigerte sich von +10 bis zu +30 Minuten. Einen Fahrplan gab es nicht mehr. Man musste einfach abwarten. Ich habe den Eindruck, dass sich die Zahl der Bekloppten jedes Jahr erhöht. Nein, es sind keine Ausländer, die sich hier nicht auskennen. Der ein oder andere vielleicht, aber überwiegend sind´s Deutsche. Ich sah dann gestern wieder einen "durchstarten" - und das in einem Bereich, wo der Tf nicht besonders viel sehen kann. Hab´ eine Sperrung ausgelöst. Was soll ich machen? Zerlegen lassen und gut is´? Nein, kann ich nicht.
Früher durfte man "auf Sicht fahren". Das hat sich aber weitgehend erledigt. Wegen den Sperrungen kann der Tf seine Pausenzeiten vergessen und ggf. den pünktlichen Feierabend auch. Pinkeln? Wo denn? Fahrgäste füllen da schon mal einen Müllbehälter ab. Zumindest die männlichen Zeitgenossen. Die Züge, die dann wieder fahren dürfen, sind natürlich brechend voll. Warum ich etwas schreibe, das wir alle kennen? Weil ich nicht verstehen kann, warum man durch Gleise latscht. Da ist´s dreckig, man kann nicht vernünftig laufen, überall liegt was rum und man legt sich deswegen auf die Fresse. Im schlimmsten Fall wird man eben zerlegt und Mami muss bitterlich weinen. Wie gesagt, ich versteh´s einfach nicht. Vielleicht ist mein Kopf zu kurz dafür. Ich musste das nur mal eben loswerden :roll:
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Re: Was ist so schön an Gleisen?

Beitragvon Ruhrpottfahrer » Samstag 21. April 2018, 10:19

Moin,

du glaubst gar nicht, wieviel Bekloppte vor allem in Großstadtbereichen der Meinung sind, daß man da schneller ans Ziel kommt!
Vor allem im Raum Köln Mülheim, Düsseldorf Benrath und zwischen Essen und Dortmund sind immer wieder Leute an den Gleisen
unterwegs die da nix zu suchen haben!
Wie mir ein Bundespolizist in Köln mal erklärte:
Es ist ein hoher Teil ausländischer Mitmenschen dabei, die sich der Gefahren einfach nicht bewusst sind und
einfach den Gleisen Richtung Ziel folgen! Daß hier deutlich dichterer Verkehr herrscht, leisere Züge fahren und
die Geschwindigkeit viel höher ist, ist den meisten gar nicht bewusst.
So mancher sagt dann nur, auf die Frage warum man am/im Gleis unterwegs war: Ich wollte nur nach Hause!

Dann gibt es natürlich noch die Leute die meinen, man könnte an jeder Stelle die Bahnstrecke kreuzen, egal ob BÜ oder Brücke vorhanden. Am besten noch mit Kind und Kegel oder Fahrrad und Pferd! Solchen Leuten ist einfach nicht zu helfen.

Die spielenden Kinder am und im Gleis gar nicht erst zu erwähnen! Denn die sind unberechenbar und sind auch genau so schnell wieder weg, wie sie aufgetaucht sind!

In Deutschland kann man sich eben nicht einfach am oder im Gleisbereich aufhalten ohne andere zu gefährden.
In anderen Ländern mag das viellei

Gruß

Eric
Frauen behandelt man am besten wie Diamanten, man trägt sie mit Fassung :)

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Re: Was ist so schön an Gleisen?

Beitragvon Shutterspeed » Samstag 21. April 2018, 20:28

Tja, was soll man da machen. Die Figuren latschen so oder so. Sie verursachen erhebliche Einschränkungen, so wie der etwas dunkle Herr, der zur Hauptverkehrszeit den Essener Hbf lahmgelegt hatte, weil er im Gleisvorfeld unterwegs war. Es wird wohl eine alte Geschichte sein und bleiben :roll:
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Re: Was ist so schön an Gleisen?

Beitragvon Shutterspeed » Sonntag 22. April 2018, 23:30

Heute gingen mir wieder die Nackenhaare hoch. Ein älterer Herr überquert mit seinem Fahrrad den geschlossenen BÜ in Überruhr. Der Tf gab Dauersignal und hatte den Typ zur Strafe nicht mitfahren lassen. Dennoch....das Zeitfenster für einen Zusammenprall lag irgendwo zwischen 5 und 10 Sekunden. Da hätte auch eine Schnellbremsung nicht mehr viel gebracht. Passiert auch jeden Tag...ist nur nix für meine Nerven :roll:
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