Inhalt des Themas: die, die in der S-Bahn die Fahrgäste nach Geld fragen (= betteln)

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Shutterspeed
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Re: Inhalt des Themas: die, die in der S-Bahn die Fahrgäste nach Geld fragen (= betteln)

Beitragvon Shutterspeed » Donnerstag 1. Februar 2018, 21:49

Der ganze Ami-Rotz macht nur fett, aber nicht satt. Das sind übelste Cholesteringeschosse mit jede Menge Geschmacksverstärker. An so ziemlich jedem Hauptbahnhof gibt es bessere Alternativen. Wenn ich auf Tour gehe, mache ich ohnehin Selbstversorger und spare zudem noch einen Haufen Geld.
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ET 422 als S9 auf der Ruhrflutbrücke in Essen

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Flughafenbahnhof
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betrogen worden

Beitragvon Flughafenbahnhof » Donnerstag 1. Februar 2018, 22:48

Ruhrpottfahrer hat geschrieben:Beschwer dich bei Payback wenn es dich stört.

Danke. Guter Hinweis. Vielleicht hat ja wenigstens Payback ernst zu nehmende Prozesse in Reputationsmanagement.

Es geht aber nicht allein darum, was mich stört oder was mich ärgert.

Wenn Burger King unter Vortäuschung falscher Tatsachen (gemeint: die umherhüpfenden Payback-Punkte) die Kunden zum Kaufvertrag bringt, dann ist das schon starker Tabak. Wenn erst man an der Kasse erfährt, dass das Werbeversprechen (=Payback-Punkte) nicht gilt, dann ist der Kaufvertrag bereits zustande gekommen. Dann ist er unter Vortäuschung falscher Tatsachen zustande gekommen. Nach dem deutschen Recht ist das kein Kavaliersdelikt. Dass man noch bezahlen muss, ändert daran nichts mehr. Der Kaufvertrag steht bereits.

Ich hatte Burger King Deutschland den Fall deutlich geschildert, aber sehen keinen Handlungsbedarf - nach dem Motto: alles darf bleiben, wie es ist - und sie teilen mir das auch noch schriftlich mit.

Man kann vermuten, dass das Reputationsmanagement von Burger King Deutschland entweder nicht existiert, oder dieses völlig versagt.

Unabhängig davon, dass ich mich über Burger King ärgere (das tut wohl jeder andere auch, der betrogen wird) - so stellt der Fall doch ein größeres Problem dar:

Bahnkunden, die im Hauptbahnhof von einem Marken-Geschäftsbetrieb abgezockt / betrogen werden - sind sauer, und werden den Hauptbahnhof nur schwer in guter Erinnerung behalten können.

Es leidet bei solchen betrogenen Kunden der Wunsch, weitere Bahn-Leistungen nutzten zu wollen. Und es leidet der Wunsch, künftig im Hauptbahnhof sonstiges kaufen zu wollen.

Es leidet zwangsläufig auch der Ruf (Reputation) der Deutschen Bahn. Alle, die für die Bahn täglich ihre Arbeit erbringen, und alle, die im Hauptbahnhof täglich ehrliche Arbeit tun, geraten mit jedem weiteren "Betrugsfall" tiefer in Misskredit.

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Shutterspeed
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Re: Inhalt des Themas: die, die in der S-Bahn die Fahrgäste nach Geld fragen (= betteln)

Beitragvon Shutterspeed » Freitag 2. Februar 2018, 19:26

Ich sehe keinen direkten Zusammenhang mit dem Bahnbetrieb, denn was interessieren mich die Geschäfte. Ich mag da anders sein, aber mich interessiert nur mein Fahrweg. Wenn ich eine warme Mahlzeit essen möchte, dann suche ich mir über Google ein vernünftiges Restaurant. Alleine die Preise bei Mc Donalds oder Burger King sind dermaßen heftig, dass die Differenz zu einer ordentlichen Mahlzeit recht gering ausfällt. Sieh Dir doch einmal die Fleischscheiben an, die Du auf einem Burger findest. Das sind Industrieprodukte, die in Fabriken auf Masse hergestellt werden. Diese matschigen Dinger sind für mich weit entfernt von Genuss. Das ist eben Fast-Food. Schnell `runter damit und weiter....nach 15 Minuten hat man dann wieder Hunger und muss nochmal etwas essen. Mononatriumglutamat (Geschmacksverstärker) tut hier sein übriges. Die U. "Ess" - Kultur kann jeder "genießen" der will, aber an jeder Ecke geht´s leckerer und das oft preisgünstiger. Insofern ignoriere ich diese Läden und sollte es zu Betrügereien kommen, so stelle eine Strafanzeige. Ich sehe hier keinen Imageschaden für die Bahn, sondern für das Management der Fast-Food Bräter.

Was mich mehr stört, sind die Dealer und Junkies, die sich oft in unmittelbarer Nähe dieser Läden aufhalten. Wir hatten hier vor dem Umbau des Essener Hbf einen Grünstreifen in der Nähe von Mc Donalds. Da lagen ohne Ende Einwegspritzen. In den Hauseingängen in Hauptbahnhofsnähe wurde/wird gekokst was das Zeug hält. Im Moment ist der Brennpunkt vor dem Essener Hof. Da ist mir Payback egal, denn die Sicherheit kann man in solchen Bereichen durchaus infrage stellen.
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S-Bahn-"Musiker" erntet Anzeige

Beitragvon Flughafenbahnhof » Samstag 12. Mai 2018, 15:03

Ein 16-jähriger S-Bahn-"Musiker" erntet Anzeige wegen Körperverletzung.

https://www.morgenpost.de/berlin/polize ... zeige.html

"Gegen den 16-jährigen wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Er hatte einer Zehnjährigen plötzlich ins Ohr trompetet."

"Kleingeld oder Beifall blieb für sowas aus"

Siehe Pressebericht von der Berliner Morgenpost vom 12.05.2018: https://www.morgenpost.de/berlin/polize ... zeige.html

Es muss immer erst was passieren, damit was passiert...

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Re: Inhalt des Themas: die, die in der S-Bahn die Fahrgäste nach Geld fragen (= betteln)

Beitragvon BR430 Fan » Donnerstag 12. Juli 2018, 21:02

Manchmal hat man das Problem, dass ein sehr stinkender obdachlose in den Zug steigt. Allein von 10m Entferung riecht man schon den Gestank der Duftwolke. Da wird einem als Fahrgast richtig schlecht und man muss sich übergeben. Jeder flüchtet wegen diesen einen Obdachlosen aus dem Wagen.
Kann man gegen den Obdachlosen nichts machen.
Jeden Tag wird man angebettelt von irgendwelchen Obdachlosen. Das nervt richtig. Sowas geht gar nicht.
Meow Meow Meow :) :) :)

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Re: Inhalt des Themas: die, die in der S-Bahn die Fahrgäste nach Geld fragen (= betteln)

Beitragvon Shutterspeed » Montag 16. Juli 2018, 23:29

Das Problem ist, dass jeder mit dem Risiko lebt, im Leben zu scheitern. Das kann dann eben so heftig ausfallen, dass einem so ziemlich alles egal ist, Alkohol ins Spiel kommt, der den Verstand zerfrisst und vielleicht auch noch andere Drogen. Man sieht das nicht, wenn alles "in Butter" ist und kann sich nicht vorstellen, so zu enden. Das Ende kommt dann aber ganz verbindlich in Form eines elenden Verreckens. Hilfe wird konsequent verweigert, weil das Vertrauen in andere Menschen aufgehört hat zu existieren.

Zugegeben, für das "normale" Umfeld ist das alles unangenehm, ja unverständlich, aber für niemanden gibt es eine "Sicherheit". Beschweren wir uns also besser nicht und freuen wir uns, dass uns diese Hölle erspart bleibt. Die Betroffenen hatten in ihrem Leben übrigens auch mal andere Pläne!
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