Ein kleiner Schluck vor´m Dienstbeginn?

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Shutterspeed
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Ein kleiner Schluck vor´m Dienstbeginn?

Beitragvon Shutterspeed » Montag 10. Juli 2017, 22:51

Ich war doch ziemlich überrascht, als ich DAS hier lesen musste:

http://aktnach.org/welt/2017/07/10/1734 ... lizei.html

Irgendwo steht das Wörtchen "Suspendiert". Was kann da sonst noch so auf dem Schluckspecht zukommen?
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Ruhrpottfahrer
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Re: Ein kleiner Schluck vor´m Dienstbeginn?

Beitragvon Ruhrpottfahrer » Dienstag 11. Juli 2017, 11:46

Shutterspeed hat geschrieben:Ich war doch ziemlich überrascht, als ich DAS hier lesen musste:

http://aktnach.org/welt/2017/07/10/1734 ... lizei.html

Irgendwo steht das Wörtchen "Suspendiert". Was kann da sonst noch so auf dem Schluckspecht zukommen?



Moin,

in der Presse wurde ja mehrfach laut Polizeimeldung von über 2 Promille geschrieben.
DAS ist meines Erachtens kein Rechtfertigungsgrund ihn mit Samthandschuhen anzufassen!
Ein Berufskraftfahrer der mit einem Bus und 2 Promille erwischt würde, könnte seinen Job an den Nagel hängen.
Und ähnliches wird vermutlich hier auch passieren! Es sei denn er ist Beamter (ich meine 30 Jahre alt, fällt also raus).

Es ist nicht umsonst eine 0 Promillegrenze vorgesehen!
Und wer mit 2 Promille noch einen Zug bedienen kann, der hat nicht zum ersten Mal soviel getankt!
Ich könnte damit nicht mal mehr einen Schlüssel ins Schloß bekommen!

Gut nur, daß derartig offensichtliche Ausfälle äußerst selten sind!

Wobei ich auch schon ZuBs in NV und FV erlebt habe, die zu Dienstbeginn eine deutliche Fahne hatten!
Da fragt man sich, was soll sowas im Dienst??

Gruß


Eric
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Re: Ein kleiner Schluck vor´m Dienstbeginn?

Beitragvon Meeresbiologe » Dienstag 11. Juli 2017, 16:09

Wenn er getrunken hat ist man normalerweise raus es sei den man sagt man ist Alkoholiker und hat deswegen getrunken das gilt als Krankheit und dann darf er nicht entlassen werden sondern muss bei Lohnweiterzahlung eine Entwöhnungskur machen und dürfte danach weiterarbeiten als ob nix gewesen wäre ich wa mal bei euch in Deutschland in ein Arbeitsgericht da wa genau das der fall ich war schockiert doch meine deutschen Kollegen meinten das Alkoholismus als Krankheit gilt und man wegen einer Krankheit nicht entlassen werden darf usw. Ich selbst bin der Meinung eine Krankheit ist eine gesuchheitsveränderung die kommt ohne das man was dafür kann. während man ja zum Alkoholiker selbst sich macht also was dafür kann aber ihn Deutschland gibts halt eine andere Rechtsauffassung. Aber ist ja nicht das erste mal das ich über deutsche gerichts Entscheidungen nur den kopfschtteln kann.

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Re: Ein kleiner Schluck vor´m Dienstbeginn?

Beitragvon Jesus » Dienstag 11. Juli 2017, 20:05

Prinzipiell stimmt das natürlich, was du schreibst, in diesem Fall wird ihm aber das Amtsgericht die Fahrerlaubnis und den P-Schein entziehen. Und ohne dem ist das ein personenbedingter Kündigungsgrund.

Hier hatten wir vor Kurzem auch den Fall, dass eine ältere Herrengruppe mit Fahrrad unterwegs war. Auf den Dörfern wurde Fastnacht gefeiert und leider wurde dann die Gruppe von der Polizei angehalten und alle durften mal Pusten. Zwei haben leider die 1,6 Promille überschritten und einer davon (Ü50) war Busfahrer. Nun ist er arbeitslos.
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Re: Ein kleiner Schluck vor´m Dienstbeginn?

Beitragvon Shutterspeed » Dienstag 11. Juli 2017, 23:41

Alkoholiker sind "Suchtkranke", die zum Teil echt arme Würste sind. Da gibt es aber noch jene, die Lügen verbreiten, sich der üblen Nachrede schuldig machen, einen Dreck auf Regeln und Gesetze geben, agressiv und von Hass zerfressen sind und sich so ziemlich alles ungestraft erlauben können. Hier würde ich auch auf Samthandschuhe verzichten. Wenn man merkt, dass man ohne Sprit den Flattermann bekommt, sollte man dringend professionelle Hilfe suchen :!:
Wo man nun den Tf einzuordnen hat, wird man uns nicht mitteilen. Wir müssen das auch nicht wissen. Wenn hier Sorgen, oder Depressionen ursächlich sind (es gibt ja noch weitere Gründe) dann kann nur noch ein Suchtmediziner helfen....sonst kommt der Gang durch die Hölle. Leider gibt es die "guten Freunde" der Säufer, die die Sucht noch unterstützen. In Berufen mit einer sehr hohen Verantwortung (es sind auch Piloten bekannt geworden, die im Flugzeug hackebreit waren) kann Alkohol eine Katastrophe auslösen.
Mal so als Frage in den Raum gestellt. Wenn man beim Bahnarzt antreten muss, nimmt der nicht auch Blut ab? Das muss der doch merken (Leber) wenn sich da einer Brennstoff durchlaufen lässt :?:
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Re: Ein kleiner Schluck vor´m Dienstbeginn?

Beitragvon Jesus » Mittwoch 12. Juli 2017, 10:02

Shutterspeed hat geschrieben:Das muss der doch merken (Leber) wenn sich da einer Brennstoff durchlaufen lässt :?:

Nicht unbedingt. Mein Bruder arbeitet im Krankenhaus und hat da schon Leute mit 4 Promille gehabt, deren Leberwerte top sind. Andererseits hat er auch Leute gehabt, die keinen Tropfen trinken und die Leberwerte trotzdem grauenhaft sind (Fettleber). Das ist von Person zu Person unterschiedlich.
Es gibt natürlich auch andere Blutwerte, die darauf hinweisen können, aber eben nicht müssen. Am Sichersten ist hier eine Haarprobe (wie bei der MPU meistens verlangt wird), womit man wie beim Drogentest die letzten 3 Monate analysieren kann. Die wird aber sicherlich kein Bahnarzt anordnen, weil die Kosten der Analyse enorm hoch sind.
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Re: Ein kleiner Schluck vor´m Dienstbeginn?

Beitragvon Shutterspeed » Mittwoch 12. Juli 2017, 14:45

Okay....Fettleber....erwischt :shock: Ich empfehle den Selbstversorger im Dienst und nicht das ganze Hauptbahnhoffutter. Ich habe so ziemlich jede Fressbude in meiner Gegend "getestet" und jetzt offenbarte der Doc die Folgen. Noch sind die Folgen nicht gravierend, aber wenn ich nicht unverzüglich korrigiere, dann werden sie es :o
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Re: Ein kleiner Schluck vor´m Dienstbeginn?

Beitragvon Meeresbiologe » Mittwoch 12. Juli 2017, 18:02

Shutterspeed hat geschrieben:Alkoholiker sind "Suchtkranke",


Sehe ich anders fürs Saufen kann jeder was für echte! Krankheiten nicht! die bekommt man einfach! Ich weigere mich anzuerkennen das ein Kind was Blutkrebs hat und nix dafür kann mit ein Saufer der etwas dafür kann gleichgestellt wird!


Schlimm genug das Krankenkassen an echten Krankensparen und diese Säufer alles mögliche finanzieren.

Aber nun wieder zurück zum Thema wie gesagt leider kann er nicht entlassen werden wenn er das Zauberwort Alkohol krank sagt er wird dann am Schreibtisch versetzt und darf ein Entzug machen aber er wird nicht wegen diesen Zauberwort entlassen (Leider) später darf er oft dann wieder zurück auf die Lok so war es damals im Arbeitsgericht bei den Busfahrer auch er hatte gegen die Entlassung geklagt und recht bekommen weil man als Kranker nicht entlassen werden darf.

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Re: Ein kleiner Schluck vor´m Dienstbeginn?

Beitragvon Ruhrpottfahrer » Mittwoch 12. Juli 2017, 18:15

Meeresbiologe hat geschrieben:
Shutterspeed hat geschrieben:Alkoholiker sind "Suchtkranke",


Sehe ich anders fürs Saufen kann jeder was für echte! Krankheiten nicht! die bekommt man einfach! Ich weigere mich anzuerkennen das ein Kind was Blutkrebs hat und nix dafür kann mit ein Saufer der etwas dafür kann gleichgestellt wird!


Schlimm genug das Krankenkassen an echten Krankensparen und diese Säufer alles mögliche finanzieren.

Aber nun wieder zurück zum Thema wie gesagt leider kann er nicht entlassen werden wenn er das Zauberwort Alkohol krank sagt er wird dann am Schreibtisch versetzt und darf ein Entzug machen aber er wird nicht wegen diesen Zauberwort entlassen (Leider) später darf er oft dann wieder zurück auf die Lok so war es damals im Arbeitsgericht bei den Busfahrer auch er hatte gegen die Entlassung geklagt und recht bekommen weil man als Kranker nicht entlassen werden darf.


Auf Grund dessen daß er als Tf arbeitet (gearbeitet hat) , keinen gültigen Führerschein für Züge mehr hat, ist er nicht mehr zu beschäftigen!
Da ER diesen Umstand verursacht hat und zwar vorsätzlich, wird er die Kündigung sehr schnell bekommen.
Krankheit hin oder her!

Wie die DB das handhabt werden wir nie erfahren, Datenschutz läßt grüßen.


Eric
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Re: Ein kleiner Schluck vor´m Dienstbeginn?

Beitragvon Shutterspeed » Donnerstag 13. Juli 2017, 20:46

Ich muss Meeresbiologe teilweise zustimmen. Die Sauferei verschafft einigen Zeitgenossen (ich kenne da welche) einen Freifahrtschein für jede Sauerei. DAS muss natürlich aufhören. Es kann ja nix groß passieren - man ist ja krank. Kann man prima ausnutzen um anderen Menschen zu Schaden :evil:

Ach Eric....die "Datenschutzbeauftragten" für unser Land kannst Du zur Umschulung schicken. Soll man etwas schützen, dass es nicht mehr gibt? Ob PC, Smartphone, EC-Karte, Kreditkarte...es wird fröhlich dokumentiert, ohne das wir es mitbekommen. Die Funktionen "deaktivieren" zum Selbstschutz sind doch irgendwo nur Verarsche.
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